Prozessautomatisierung

Wir automatisieren wiederkehrende Arbeit mit Dokumenten, Daten und Terminen – und verbinden Systeme, die heute nebeneinander laufen. Mit klaren Kontrollpunkten, nachvollziehbaren Abläufen und sauber definierten Schnittstellen.

Wann das relevant ist

  • Dieselben Daten werden regelmäßig von Hand von einem System ins andere übertragen.
  • Eingehende Dokumente – Rechnungen, Bestellungen, Anfragen – werden manuell erfasst und verteilt.
  • Terminkoordination und Erinnerungen fressen Zeit, die für die eigentliche Arbeit fehlt.
  • Zwei Fachanwendungen gehören zusammen, tauschen aber keine Daten aus.

Was wir dabei machen

  • Wir zerlegen den Ablauf in Schritte und markieren, was automatisierbar ist – und was nicht.
  • Wir bauen sichere, dokumentierte Schnittstellen zwischen den bestehenden Systemen.
  • Wir setzen menschliche Kontrollpunkte dort, wo Entscheidungen oder Freigaben nötig sind.
  • Wir richten Protokollierung ein, damit nachvollziehbar bleibt, was automatisch passiert ist.
  • Wir starten mit einem kontrollierten Pilot, bevor der Ablauf in die Breite geht.

Wie das abläuft

Ausgangslage. Wir beobachten den Ablauf im Alltag: Wer macht was, mit welchen Systemen, wie oft, und wo hakt es tatsächlich.

Vorgehen. Wir wählen einen klar abgegrenzten Teilablauf für den Pilot und definieren, woran sich der Nutzen zeigen muss.

Ergebnis. Der Pilot läuft eine vereinbarte Zeit im echten Betrieb, mit engem Draht zu den Beteiligten. Danach wird gegen das Kriterium geprüft: fortsetzen, anpassen oder stoppen.

Betrieb. Automatisierungen brauchen Pflege: Wenn sich ein Quellsystem ändert, muss die Automatisierung mitziehen. Wir überwachen die Läufe und beheben Störungen, bevor sie sich stapeln.

Klare Projektabgrenzung

  • Abläufe mit Entscheidungscharakter behalten menschliche Freigaben – das ist Teil des Entwurfs, nicht eine Einschränkung.
  • Fachliche Klärung kommt vor der Automatisierung – so wird der richtige Ablauf automatisiert, nicht der zufällig vorhandene.
  • Wir verarbeiten die Daten, die der Ablauf braucht – gezielt, dokumentiert und nachvollziehbar.

Was das laufend bedeutet

Jede Automatisierung erzeugt laufenden Aufwand: Monitoring, Anpassungen bei Systemänderungen, gelegentliche Fehlerbehandlung und eine interne Ansprechperson, die den Ablauf fachlich verantwortet. Diese Kategorien besprechen wir vor dem Start – mit realistischem Aufwand, nicht mit Wunschwerten.

Der richtige Ausschnitt

Die Kunst liegt in der Auswahl: Automatisiert wird, was häufig, gleichförmig und gut beschreibbar ist – dort entsteht der größte Nutzen. Wo menschliches Urteil den Unterschied macht, gestalten wir den Übergabepunkt so, dass er schnell und angenehm funktioniert. Diese Auswahl treffen wir gemeinsam, mit Blick auf Aufwand und Wirkung.